Nordzucker Post 5/2026 - 23. Juli 2026
Intensive Vorbereitung der Kampagne 2026/27 an allen Standorten
Bis Ende August setzen unsere Kolleginnen und Kollegen an unseren Produktions-Standorten Modernisierungen, Effizienzmaßnahmen und technische Optimierungen um. Damit bereiten wir uns auf einen möglichst reibungsfreien Kampagnestart vor.
Wie in jedem Jahr werden die Werke vor dem Verarbeitungsstart auf Herz und Nieren geprüft sowie mögliche Schwachstellen identifiziert und behoben. Investitionen in größere Anlagenteile gilt es zudem, vor dem Kampagnestart umzusetzen. Dazu gehören neue Verdampferstufen zur effizienteren Nutzung von Prozesswärme wie auch Modernisierungen an Zuckerhäusern, Rübenwäschen und weiteren zentralen Produktionsanlagen. Im Werk Schladen wird zur Kampagne ein neuer Extraktionsturm in Betrieb genommen. Die Projekte leisten dabei einen messbaren wirtschaftlichen Beitrag insbesondere durch Einsparungen bei Energie- und CO₂-Kosten. Die Verknüpfung von operativer Exzellenz, Energieeffizienz und Dekarbonisierung ist ein zentraler Baustein, um Nordzucker zukunftsfähig aufzustellen.
GoGreen zeigt messbare Fortschritte
Die Ergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass GoGreen Wirkung entfaltet: Rund 50 Prozent der bis 2030 geplanten CO₂-Reduktion gegenüber dem Basisjahr 2018 hat Nordzucker bereits erreicht. Insgesamt reduzierte sich der Energiebedarf je Tonne Zucker seit 2018 um rund 20 Prozent.
„GoGreen ist mehr als ein Programm zur Senkung unserer CO₂-Emissionen in den Werken. Es stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit, reduziert Energierisiken und bedient die Anforderungen unserer Kunden – darüber hinaus macht es unsere Werke fit für die Zukunft. Besonders wichtig ist dabei, dass wir messbare Fortschritte erreichen und Dekarbonisierungsziele mit wirtschaftlichem Nutzen verbinden“, sagt Alexander Godow, COO der Nordzucker AG und betont weiter: „Die nächsten Schritte werden anspruchsvoller als die bisherigen. Viele der einfach umzusetzenden Maßnahmen haben wir bereits realisiert. Jetzt geht es darum, erneuerbare Energien und weitere innovative Lösungen wirtschaftlich sinnvoll in unserem Produktionsnetzwerk auszubauen.“