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Nordzucker Post 6/2026 - 13. Oktober 2026

Im Dialog mit der Politik: Wettbewerbsfähigkeit, Transformation und Zuckersteuer im Fokus

Die wirtschaftliche Lage der europäischen Zuckerwirtschaft ist angespannt. Niedrige Zuckerpreise, hohe Energiekosten sowie wachsender Importdruck belasten Zuckerunternehmen und in der Folge auch Rübenanbauer. Nordzucker bringt diese Themen deshalb gezielt in die politische Diskussion ein. Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Länderparlamenten, Bundestag und Europäischem Parlament finden regelmäßig auch an den Produktionsstandorten statt. Vor Ort wird die Bedeutung von Rübenanbau und Zuckerproduktion für Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung sichtbar.

Ein weiterer Schwerpunkt der politischen Gespräche ist die Transformation der Zuckerproduktion zu CO₂-neutraler Produktion. Mit dem GoGreen-Programm arbeitet Nordzucker daran, die Produktion schrittweise CO₂-neutral auszurichten. Dafür sind Investitionen und langfristige Planungen erforderlich. Nordzucker setzt sich deshalb gegenüber der Politik für verlässliche Rahmenbedingungen ein.

Aktuell nimmt die in Deutschland geplante Zuckersteuer einen großen Raum im politischen Dialog ein. Nordzucker spricht sich gegen die Einführung einer Zuckersteuer aus, da sie kein geeignetes Instrument zur Verbesserung der Gesundheit ist, Verbraucher, Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft zusätzlich belastet und neue Bürokratie schafft. Zugleich gibt es keine belastbaren Belege dafür, dass eine solche Steuer die komplexen Ursachen von Übergewicht wirksam adressiert. Die politische Diskussion über eine mögliche Zuckersteuer und ihre konkrete Ausgestaltung dauert an.

Nordzucker wird den Dialog mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern fortsetzen, um die Perspektive der Zuckerwirtschaft in die genannten Themen frühzeitig und faktenbasiert einzubringen.

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