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9. Januar 2020

Nordzucker und Fridays for Future im Dialog über Nachhaltigkeit

Bis 2030 Ausstieg aus der Kohle / Bis 2050 CO2 Neutralität in allen Werken / Hohe Investitionen erfordern gleiche Wettbewerbsbedingungen in Europa

Als Lebensmittelhersteller mit enger Verbindung in die Landwirtschaft übernimmt Nordzucker Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat dabei eine hohe Priorität. Was dies konkret in Bezug auf die künftige Energieversorgung der Werke bedeutet, wurde in einem sachlichen Gespräch auf Einladung des Unternehmens mit Fridays for Future Vertretern erläutert.

Die Erzeugung von Zucker aus Rüben in unseren Regionen sichert Arbeitsplätze und findet zu hohen Umwelt- und Sozialstandards statt. Nordzucker gehört seit den 1990er Jahren zu den ersten Unternehmen in Deutschland, deren Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement regelmäßig zertifiziert wird. Bei Energieverbrauch und CO2 Emissionen setzt der Konzern bereits Maßstäbe und übertrifft die gesetzlichen Vorgaben: Seit 1990 sank der Energieverbrauch um 40 Prozent, CO2 Emissionen wurden um 60 Prozent verringert. Bereits heute wird im Konzern überwiegend Erdgas als Energieträger eingesetzt. Hinzu kommt die sehr hohe Effizienz der Kraft-Wärme-Kopplung. Deren Wirkungsgrad der Energieausnutzung ist mit 85 Prozent gegenüber herkömmlichen Kraftwerken (max. 50 Prozent) deutlich besser.

Ausstieg aus Kohle bis 2030 – CO2 Neutralität spätestens 2050

Im Gespräch erläuterten die Nordzucker Vertreter das Programm „Go Green“ zur Umstellung aller Werke auf Erneuerbare Energien.

Derzeit werden Potenziale möglicher Technologien und deren Anwendbarkeit in den Werken evaluiert. Im Anschluss werden erfolgsversprechende Technologien in der realen Produktion getestet, damit eine konzernweite Umsetzung erfolgen kann. Diese Umstellung erfordert erhebliche Investitionen.

Bis 2030 plant der Konzern für alle Werke den Ausstieg aus der Kohle. Klimaneutralität soll dann bis spätestens 2050 erreicht werden.

In der sachlichen Diskussion herrschte Einvernehmen darüber, dass allgemein eine Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien erst bei höheren CO2 Preisen wirtschaftlich ist. Umso wichtiger ist die Beseitigung der bestehenden Wettbewerbsverzerrungen innerhalb und außerhalb der EU. Nur bei geeigneten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird eine frühere Umstellung möglich.

Eine Fortsetzung der Gespräche wurde vereinbart.

Download Pressemitteilung:
Nordzucker und Fridays for Future im Dialog über Nachhaltigkeit

Hintergrund
Nordzucker Konzern

Zucker ist unsere Welt. Der Nordzucker Konzern mit Hauptsitz in Braunschweig, Deutschland, ist einer der führenden Zuckerhersteller weltweit. Die Produktpalette aus Rübe und Rohr umfasst Weißzucker, Rohzucker, Raffinade, Spezialitäten sowie flüssige Zucker. Darüber hinaus stellt das Unternehmen Futtermittel, Melasse, Düngemittel und Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien sowie Strom her. Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat dabei eine hohe Priorität. Insgesamt stehen 4.000 Mitarbeiter in 21 europäischen und australischen Produktionsund Raffinationsstätten konzernweit für exzellente Produkte und Services und bilden so die Basis für den weiteren Wachstumskurs.

 

Bei Rückfragen können Sie sich gern telefonisch oder per Mail bei Sven Weber melden.
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