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Talfahrt abgebremst: Maßnahmen zur Kostensenkung greifen

Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres liegt das operative Ergebnis (EBIT) im Nordzucker Konzern ohne die Berücksichtigung der Mehrheitsbeteiligung an Mackay Sugar Ltd. in Australien bei rund minus 13 Millionen Euro. Im Halbjahresabschluss hatten wir bereits ein negatives EBIT von rund 12 Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar leicht gefallen, jedoch nur noch insgesamt um rund 7,5 Prozent. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres waren noch 12 Prozent Rückgang zu verzeichnen.

„Es ist uns gelungen, die Talfahrt unserer Ergebnisse einzubremsen und wir sind jetzt vorsichtig optimistisch. Am Ende des Geschäftsjahres rechnen wir mit einem Ergebnis, das zwar negativ bleibt, aber ganz deutlich über dem operativen Verlust von minus 58 Millionen Euro aus dem Vorjahr liegen wird,“ erklärt Alexander Bott, CFO.

Gründe für diese Entwicklung sind konsequente Kostenreduktionen im gesamten Konzern, die erfolgreiche Umsetzung unserer Vertriebsstrategie, eine günstige Marktentwicklung bei Bioethanol und im Futtermittelmarkt sowie eine beginnende Preiserholung der Zuckerpreise in der EU. „Für das vierte Quartal rechnen wir damit, dass sich die besseren Preise, die wir in unseren neuen Kontrakten verhandeln konnten, noch stärker im Ergebnis niederschlagen werden. Im Geschäftsjahr 2020/21 werden wir voraussichtlich wieder in die Gewinnzone kommen“, so Bott weiter.

Die zum 1. August 2019 erworbene Mehrheitsbeteiligung an Mackay Sugar Ltd. in Australien wird zum Geschäftsjahresende vollständig in unser Rechenwerk konsolidiert. Das hier verwendete Zahlenwerk berücksichtigt noch nicht die konsolidierten Finanzzahlen der neuen Mehrheitsbeteiligung.


Periodenüberschuss

Periodenüberschuss und Operatives Ergebnis: Verluste geringer als erwartet

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