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Preisstabilität in der EU

Die Corona-Pandemie schafft seit Anfang März völlig veränderte Preisverhältnisse auf dem Weltmarkt. Zusammen mit dem massiven Verfall der Ölpreise brachen die Zuckerpreise ein. In Brasilien wird teilweise von Bioethanol- auf Zuckerherstellung umgestellt, wodurch höhere Exportmengen auf dem Weltmarkt erwartet werden.

Gingen Analysten vor Corona noch von einem Produktionsdefizit von neun Millionen Tonnen weltweit aus, wird aufgrund weltweit gesunkener Nachfrage mit einem Defizit von noch rund sieben Millionen Tonnen im laufenden Zuckerwirtschaftsjahr gerechnet.

„Die fundamentalen Daten weisen auf ein Defizit hin, das zu einer Stabilisierung im Weltmarkt führen kann. Wir gehen davon aus, dass weltweit der Zuckerverbrauch wieder wächst, nachdem ein Corona bedingter Rückgang überwunden ist“, so Erik Bertelsen, CMO.

Das Verhältnis von Zuckernachfrage und -produktion ist in der EU ausgeglichen. „Der ausgeglichene EU-Markt und geringe Importmengen, sprechen aktuell für eine hohe Preisstabilität in der EU“, betont Erik Bertelsen.


 
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