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Kampagne 2019/20 nahezu beendet

Der Nordzucker Konzern hat seine Kampagne in nahezu allen Ländern beendet, allein im schwedischen Werk Örtofta läuft die Rübenverarbeitung noch bis in den Februar. Insgesamt wird die Kampagne mit mehr als 110 Tagen im Schnitt länger ausfallen als im Vorjahr. Erwartet wird für den Gesamtkonzern ein Zuckerertrag leicht über dem Vorjahresniveau.

Nordzucker rechnet am Ende der diesjährigen Kampagne über alle 13 europäischen Werke insgesamt mit einer Verarbeitung von mehr als 15,7 Millionen Tonnen Rüben (Vorjahr: 14 Millionen Tonnen). Als letztes Werk beendet Örtofta voraussichtlich Mitte Februar die Verarbeitung. Insgesamt erwartet der Konzern mit im Schnitt mehr als 110 Tagen eine längere Kampagne als im Vorjahr (102 Tage). In diesem Jahr wurden erneut in den drei Werken Schladen, Nykøbing und Kedainiai Öko-Rüben zu Biozucker verarbeitet.

Das diesjährige Anbaujahr war von regional sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen gekennzeichnet. In einigen Gebieten mit großer Trockenheit fielen Erträge sehr niedrig aus, während in anderen Regionen, rund um die Ostsee, mit ausreichend Niederschlag sogar Spitzenergebnisse erzielt wurden.

Dr. Lars Gorissen, Vorstandsvorsitzender im Nordzucker Konzern, erklärt: „Die diesjährige Kampagne zeigt einmal mehr, dass die Rübe mit unterschiedlichen Witterungsbedingungen besser zurechtkommt als andere Feldfrüchte. Sie hält lange Trockenphasen aus, kann aber bei Niederschlag auch noch erheblich an Wachstum zulegen. Konzernweit sind wir mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden“ und betont: „Das Wetter lässt sich nicht beeinflussen, aber die Rahmenbedingungen. Damit der Zuckerrübenanbau zu europäischen Qualitäts- und Sozialstandards auch weiterhin Zukunft hat, ist die Politik gefordert. Ungleiche Wettbewerbsbedingungen bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und durch gekoppelte Beihilfen müssen beseitigt werden.“

Axel Aumüller, Nordzucker Produktionsvorstand, erläutert für die Verarbeitung: „Unsere Werke sind auch in dieser Kampagne in der Gesamtschau erneut sehr zuverlässig und störungsfrei gelaufen, die Erwartung an die Rübenverarbeitung wurden sogar übertroffen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir trotz angespannter Marktlage investieren, in Energieeffizienz genauso wie in die Leistungsfähigkeit – das zahlt sich aus.“


 
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