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Editorial von Dr. Lars Gorissen: „Klimafreundlich und regional”

Liebe Leserinnen und Leser,

endlich hat es geregnet! Insgesamt ist das sehr positiv, auch wenn wir uns vor kurzem noch mehr darüber gefreut hätten. Jetzt erschwert der Regen Ernte und Verarbeitung, ohne den Ertrag nennenswert zu verbessern. Wir wissen damit umzugehen, denn Rübenanbau und Zuckergewinnung standen schon immer unter dem Einfluss des Wetters.

Woran wir uns nicht gewöhnen, sind die Wettbewerbsverzerrungen in der EU und auf dem Weltmarkt. Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten setzt noch einen drauf. Wobei - im Vergleich zu Agrarprodukten aus Südamerika dürfte der regional erzeugte Zucker in Europa eine bessere Klimabilanz haben. Erstaunlich angesichts der aktuellen Debatte, dass es darum anscheinend (noch) nicht geht.

Unseren Zucker als „klimafreundliches, regionales Lebensmittel“ wird die Gesellschaft noch entdecken. Wir arbeiten dafür auf allen Ebenen und wir passen weiter unsere Strukturen an das neue Marktumfeld an. Die Halbjahreszahlen sind zwar noch negativ, die Kostensenkungen zeigen jedoch bereits erste positive Auswirkungen. Auch im Markt ist eine leichte Erholung zu erwarten.

In Australien beginnt das „normale“ Geschäft. Mackay Sugar ist „Member of Nordzucker Group“, die Gremien und Funktionen sind besetzt. Jetzt werden unsere Optimierungsprojekte gestartet.

Lesen Sie in aller Kürze die Meldungen in der Nordzucker Post. Mit diesem elektronischen Format werden wir Sie etwa vier Mal pro Jahr darüber informieren, wie es Nordzucker geht. Es ersetzt die formalen Quartalsberichte und gibt Ihnen Informationen darüber hinaus. 

Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

Ihr Lars Gorissen

 

 


 
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