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Covid19: Bioethanol für Desinfektionsmittel abgegeben

Zu Beginn der Covid-19 Pandemie, als Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel knapp waren, lieferte Nordzucker verfügbare Mengen an Bioethanol an Apotheken sowie weitere Firmen zur Herstellung von Desinfektionsmitteln.  

Die Nordzucker-Anlage zur nachhaltigen Bioethanol-Produktion aus Zuckerrüben in Klein Wanzleben liegt mitten im Zuckerrübenanbau­gebiet, mit vorhandener logistischer Infrastruktur und der Zuckerfabrik direkt nebenan. Die Anlage verfügt über eine Produktionskapazität von 130.000 Kubikmetern pro Jahr. Die Verladung des Bioethanols und der anschließende Transport zu den Kunden erfolgt in Bahnkesselwagons als Ganzzug oder wird in Straßen-Tankwagen verladen. In der Corona-Anfangsphase erfolgten die Lieferungen an die Apotheken, im Rahmen von erteilten Ausnahmegenehmigungen, zusätzlich in für uns ansonsten unüblichen 1.000 l Kunststoffgebinden (IBCs). Vor Ort in den Werken unterstützten wir die weitere Abfüllung in kleinere Gebinde. Anfragen von Apotheken und anderen Anfragenden konnten in dieser herausfordernden Zeit mit viel Pragmatismus sowie mit dem für uns üblichen Engagement flexibel bedient werden.

Vor der neuen Kampagne ist Bioethanol-Produktion aus Dicksaft geplant, an die sich die Produktion während der Rübenkampagne anschließt.

Mit der Anlage in Klein Wanzleben vermarktet Nordzucker Bioethanol im Kraftstoffmarkt sowie als Industriealkohol. Der Absatzanteil für Industriealkohol beträgt bis zu 25 Prozent. Durch den Einsatz im E5 und E10 Benzin leistet Bioethanol auch einen erheblichen Beitrag zur Einsparung von Treibhausgasemissionen im Straßenverkehr.   


Desinfektionsmittel aus Wanzlebener Bioethanol in Apotheken

 
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