{"id":533,"date":"2020-08-10T08:26:00","date_gmt":"2020-08-10T08:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/?p=533"},"modified":"2020-08-30T21:56:13","modified_gmt":"2020-08-30T21:56:13","slug":"interview-auf-einem-oeko-betrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/nordzucker-post\/interview-auf-einem-oeko-betrieb\/","title":{"rendered":"Interview auf einem \u00d6ko-Betrieb"},"content":{"rendered":"\n<p>In einer kleinen Serie m\u00f6chten wir Ihnen in der Nordzucker Post verschiedenen landwirtschaftliche Betriebe vorstellen. Die Vielfalt in der Landwirtschaft und der Vertragspartner mit Nordzucker wird dabei immer wieder deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Startbetrieb dieser Serie bildet ein biologisch wirtschaftender Betrieb in der Hildesheimer B\u00f6rde: die BioB\u00f6rdeLand GmbH. Matthias Schulte hat dazu ein Interview mit zwei der Gesellschafter Frauke Brauer-Siebrecht und Markus Blomberg gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hat Sie seinerzeit zu dem Entschluss gef\u00fchrt, Ihren Betrieb \u00f6kologisch zu f\u00fchren?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markus Blomberg<\/strong>: Wir hatten die Idee, die \u00f6kologischen und die \u00f6konomischen Aspekte eines landwirtschaftlichen Betriebes n\u00e4her zusammenzuf\u00fchren. Und wenn ich so zur\u00fcckschaue, ist uns das schon in vielen Bereichen gelungen. Nat\u00fcrlich haben wir auch Chancen am Markt f\u00fcr unsere Produkte gesehen. Eben \u00d6kologie und \u00d6konomie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frauke Brauer-Siebrecht<\/strong>: Neben diesen Aspekten spielte auch die Weiterentwicklung der Betriebe eine Rolle. Aus einer Angestelltenposition kommend mussten wir etwas tun, um unsere bis dahin konventionell wirtschaftenden Betriebe lebensf\u00e4hig zu halten. Und da war dieser Wege genau der, den wir wollten und der eine Perspektive bot.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was ist das Spannende im \u00f6kologischen Landbau?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frauke Brauer-Siebrecht<\/strong>: Es wird nie langweilig. Wir haben auch nicht diese ausgepr\u00e4gte Spitze im Jahresablauf, vergleichbar mit einem konventionellen Betrieb, der seine Spitze in der Getreideernte hat. Wenn wir mit einem Schritt, mit einer Frucht fertig sind, kommt schon die n\u00e4chste. Im Jahresablauf erfolgen die Schritte gleichm\u00e4\u00dfiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markus Blomberg<\/strong>: Schon unser Hauptgesch\u00e4ft verteilt sich auf zwei Kulturen: M\u00f6hren und Kartoffeln. Und die M\u00f6hren werden ja auch so angebaut, dass sie \u00fcber einen m\u00f6glichst langen Zeitraum geerntet werden k\u00f6nnen. Die Lagerung ist schwierig und die M\u00f6hren sollen immer frisch sein. Die Getreidearten sind dagegen eher einfach in der Lagerung. Und wir sind nat\u00fcrlich immer auf der Suche nach interessanten neuen Kulturen. Wir sind also nie fertig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was ist das Besondere an diesem Jahr?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markus Blomberg<\/strong>: Leider hat die M\u00f6hren in diesem Jahr ein Sch\u00e4dling heimgesucht, f\u00fcr den noch keine Erfahrungen in unseren Regionen vorliegen. Die Raupen sch\u00e4digen die Wurzeln und das ist nat\u00fcrlich nicht sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frauke Brauer-Siebrecht<\/strong>: Wir suchen auch mit Beratern nach L\u00f6sungen f\u00fcr das neue Problem. Zum Gl\u00fcck ist nur eine Teilfl\u00e4che betroffen, aber wer kennt schon die Entwicklung des Sch\u00e4dlings und wie wird es im n\u00e4chsten Jahr sein? Aber die Zuckerr\u00fcben, die wir auf 25 Hektar schon \u00fcber mehrere Jahre anbauen, stehen in diesem Jahr gut. F\u00fcr die Unkrautbek\u00e4mpfung allerdings waren in diesem Jahr mehr Arbeitsstunden notwendig. Dabei beobachten sind wir nat\u00fcrlich die weitere Entwicklung bei den Hackrobotern. Es bleibt also spannend!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer kleinen Serie m\u00f6chten wir Ihnen in der Nordzucker Post verschiedenen landwirtschaftliche Betriebe vorstellen. 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