{"id":11571,"date":"2025-09-01T11:00:00","date_gmt":"2025-09-01T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/?post_type=news_article&#038;p=11571"},"modified":"2025-09-01T10:54:42","modified_gmt":"2025-09-01T08:54:42","slug":"nordzucker-startet-in-die-kampagne-2025-26-werke-fit-fuer-die-ruebenverarbeitung","status":"publish","type":"news_article","link":"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/news\/nordzucker-startet-in-die-kampagne-2025-26-werke-fit-fuer-die-ruebenverarbeitung\/","title":{"rendered":"Nordzucker startet in die Kampagne 2025\/26 \u2013 Werke fit f\u00fcr die R\u00fcbenverarbeitung"},"content":{"rendered":"<figure>\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/08\/nordzucker_nordzucker-news_start-der-kampagne-Kopie.jpg\" class=\"max-w-full\" \/>\n\t\t<\/figure>\n\n\n<div class=\"py-4 text-xl leading-8\">\n\tNordzucker beginnt Anfang September in den europ\u00e4ischen Werken mit der Zuckerr\u00fcbenverarbeitung 2025\/26. Die Verarbeitungszeit wird voraussichtlich bis Mitte Januar 2026 dauern.<\/div>\n\n\n<p>\u201eDie R\u00fcben sind vielerorts gut aufgelaufen und haben sich in den meisten Regionen gut entwickelt. F\u00fcr das weitere Wachstum der R\u00fcben und vor allem f\u00fcr die Zuckerbildung ist die Wetterlage bis zur Ernte ausschlaggebend. Regional kommt zudem das Risiko einer Ausbreitung von SBR\/Stolbur \u2013 \u00fcbertragen von der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade \u2013 hinzu\u201c, erkl\u00e4rt Lars Gorissen, Chief Executive Officer bei Nordzucker, mit Blick auf die n\u00e4chsten Wochen. Das Syndrome Basses Richesses (SBR) in Kombination mit Stolbur, kann die Verarbeitbarkeit und den Zuckergehalt der Zuckerr\u00fcben stark beeintr\u00e4chtigen. <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr gibt das Werk in Schladen, Niedersachsen, am 3. September 2025 den Startschuss f\u00fcr die Kampagne, dann folgen wenige Tage sp\u00e4ter die \u00fcbrigen Werke des Nordzucker Konzerns in Deutschland, D\u00e4nemark, Finnland, Litauen, Polen, Schweden und der Slowakei. In Schladen, Deutschland, und Nyk\u00f8bing, D\u00e4nemark, werden zun\u00e4chst R\u00fcben aus \u00f6kologischem Anbau verarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Instandhaltung der Werke \u2013 Fokus auf Modernisierung, Effizienzsteigerung und Dekarbonisierung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Instandhaltungsphase hat Nordzucker intensiv genutzt, um die Werke und ihre Anlagen zu warten und weiter zu modernisieren. \u201eUnsere Investitionen in die Werke folgen einem klaren Plan: Wir steigern die Energieeffizienz, modernisieren, automatisieren und digitalisieren unsere Infrastruktur und setzen zudem konsequent auf die Dekarbonisierung unserer Produktion. Damit stellen wir einen stabilen Verlauf der Kampagne in den Werken sicher und machen sie zukunftsf\u00e4hig. Dar\u00fcber hinaus steht \u2013 wie bei jeder unserer Kampagnen \u2013 die Arbeitssicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an erster Stelle\u201c, hebt Alexander Godow, Chief Operating Officer bei Nordzucker hervor. <\/p>\n\n\n\n<p>In den vergangenen Monaten wurde in mehreren Werken die R\u00fcbenw\u00e4sche erneuert, Zuckerh\u00e4user modernisiert oder die vorhandene Infrastruktur weiter an neue regulatorische Vorgaben angepasst. Im Werk Clauen sorgt ein neuer Dekanteur f\u00fcr eine stabilere Verarbeitungsleistung bis zum Kampagnenende.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>D\u00e4nische Werke setzen bei Dekarbonisierung auf Biogas aus eigenen R\u00fcbenpressschnitzeln<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>In den d\u00e4nischen Werken des Nordzucker Konzerns startet zur anstehenden Kampagne erstmals der Einsatz von Biogas aus R\u00fcbenpressschnitzeln f\u00fcr die Energieerzeugung. Diese wird das Unternehmen an eine nahegelegene Biogasanlage liefern und im Gegenzug Biomethan zur Dekarbonisierung der Zuckerproduktion und zur schrittweisen Reduzierung der CO\u2082-Emissionen nutzen. Damit kann das Unternehmen bereits ab dieser Kampagne sukzessive den fossilen Energietr\u00e4ger Erdgas ersetzen. So ist geplant, dass beide d\u00e4nischen Zuckerfabriken in Nyk\u00f8bing und Nakskov bis 2030 ihren CO\u2082-Fu\u00dfabdruck erheblich verringern \u2013 ein Meilenstein f\u00fcr Nordzucker. Das Unternehmen plant bis 2030 seine CO\u2082-Emissionen gegen\u00fcber dem Basisjahr 2018 um 50 Prozent zu reduzieren und sp\u00e4testens 2050 eine CO\u2082-neutrale Produktion in den Werken zu erreichen. Derzeit pr\u00fcft Nordzucker die Nutzung von Biogas aus eigenen R\u00fcbenpressschnitzeln auch an anderen Standorten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Dekarbonisierung beginnt auf dem Feld<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr uns f\u00e4ngt Nachhaltigkeit auf dem Feld an, wir denken unsere Wertsch\u00f6pfungskette ganzheitlich \u2013 vom Anbauer bis zum Konsumenten\u201c, betont Lars Gorissen. Dabei ist die Reduktion von CO\u2082-Emissionen im Zuckerr\u00fcbenanbau ein zentraler Punkt. Nordzucker hat sich konkreten FLAG*-Zielen verpflichtet, die von der Science Based Targets initiative im Mai 2025 best\u00e4tigt wurden. Ziel ist es, die CO\u2082-Emissionen auf dem Feld um 36 Prozent zu vermindern. Nordzucker erprobt hierf\u00fcr zum Beispiel einen mineralischen Stickstoffd\u00fcnger, der \u00fcber einen geringeren CO\u2082-Fu\u00dfabdruck als herk\u00f6mmliche D\u00fcngemittel verf\u00fcgt. Dieser wurde im vergangenen Jahr bereits in deutschen Betrieben getestet und kommt nun in einer Pilotphase auch in Polen und D\u00e4nemark zum Einsatz. Erg\u00e4nzend werden testweise einzelne R\u00fcbenroder mit HVO eingesetzt, einem pflanzen\u00f6lbasierten Dieselersatz, sowie CO\u2082-reduzierter Kalid\u00fcnger.<\/p>\n\n\n\n<p>*FLAG &#8211;<strong> F<\/strong>orest (Forstwirtschaft),<strong> L<\/strong>and (Landnutzung) and<strong> Ag<\/strong>riculture (Landwirtschaft)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie R\u00fcben sind vielerorts gut aufgelaufen und haben sich in den meisten Regionen gut entwickelt. 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