{"id":10632,"date":"2025-02-20T11:00:00","date_gmt":"2025-02-20T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/?post_type=news_article&#038;p=10632"},"modified":"2025-03-17T10:43:44","modified_gmt":"2025-03-17T09:43:44","slug":"nordzucker-schliesst-lange-kampagne-2024-25-erfolgreich-ab-hohe-ruebenertraege-und-zuverlaessige-verarbeitung","status":"publish","type":"news_article","link":"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/news\/nordzucker-schliesst-lange-kampagne-2024-25-erfolgreich-ab-hohe-ruebenertraege-und-zuverlaessige-verarbeitung\/","title":{"rendered":"Nordzucker schlie\u00dft lange Kampagne 2024\/25 erfolgreich ab \u2013                        hohe R\u00fcbenertr\u00e4ge und zuverl\u00e4ssige Verarbeitung"},"content":{"rendered":"<figure>\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nordzucker.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/02\/nordzucker_presseinformation-Kampagneende_Roder.jpg\" class=\"max-w-full\" \/>\n\t\t<\/figure>\n\n\n<div class=\"py-4 text-xl leading-8\">\n\tNordzucker beendet eine au\u00dferordentlich lange Kampagne, die konzernweit durch hohe R\u00fcbenertr\u00e4ge und eine stabile Verarbeitung gepr\u00e4gt war. Die Kampagne, die am 15. Februar 2025 im deutschen Nordzucker-Werk in Nordstemmen abgeschlossen wurde, hatte \u2013 aufgrund hoher erwarteter Ertr\u00e4ge \u2013 bereits Ende August in den Werken in Opalenica (Polen) und Schladen (Deutschland) begonnen.<\/div>\n\n\n<p>Mit einer durchschnittlichen Dauer von 145 Tagen (Vorjahr 135 Tage) war die Kampagne eine der l\u00e4ngsten in der Geschichte des Unternehmens. W\u00e4hrend konzernweit hohe R\u00fcbenertr\u00e4ge verzeichnet werden konnten, blieben die Zuckergehalte leicht unter dem f\u00fcnfj\u00e4hrigen Durchschnitt. Eine sp\u00e4tere Aussaat als in den Vorjahren sowie ein k\u00fchles und nasses Fr\u00fchjahr bremsten zun\u00e4chst die Entwicklung der R\u00fcben. Doch ein Wachstumsschub im Sommer konnte dies teilweise ausgleichen. Im weiteren Verlauf f\u00fchrten regelm\u00e4\u00dfige Niederschl\u00e4ge schlie\u00dflich zu hohen R\u00fcbenertr\u00e4gen, hatten jedoch auch Auswirkungen auf den Zuckergehalt der Zuckerr\u00fcben. Die R\u00fcbenqualit\u00e4t war in den meisten Regionen insgesamt auf einem guten Niveau mit Ausnahme der Slowakei. Dort, aber auch in Deutschland, waren vielerorts Blattkrankheiten aufgetreten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie stabilen Temperaturen im Winter sorgten f\u00fcr gute Ernte- und Verarbeitungsbedingungen, sodass die R\u00fcben bis in den Januar hinein eine gute Qualit\u00e4t aufwiesen. Dank dieser guten Witterungsbedingungen und der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir eine sehr stabile Kampagne durchf\u00fchren. Trotz der hohen R\u00fcbenmengen und der sehr langen Verarbeitungszeit verlief die Kampagne insgesamt sehr gut\u201c, so Lars Gorissen, Chief Executive Officer der Nordzucker AG. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Crush, die Verarbeitung des Zuckerrohrs, in Australien wurde bereits am 14. Januar 2025 im Werk Marian beendet. Dabei wurden rund 4,85 Millionen Tonnen Zuckerrohr verarbeitet. Starke Regenf\u00e4lle und St\u00fcrme in der Region hatten zuletzt die Ernte des Zuckerrohrs beeintr\u00e4chtigt. Zwei der drei Werke von Mackay Sugar beendeten aus diesen Gr\u00fcnden die Ernte und Verarbeitung des Zuckerrohrs bereits vor Weihnachten. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Effiziente Verarbeitungsleistung und erfolgreiche Investitionen sichern CO\u2082-Reduktion in den Werken<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Verarbeitungsleistung in den Werken war w\u00e4hrend der Kampagne \u00fcber den gesamten Konzern und die gesamte Kampagne hinweg sehr gut. Gro\u00dfe Investitionen, wie das neue 80.000 Tonnen Zucker fassende Silo in Nordstemmen und der Extraktionsturm in Uelzen, haben sich in ihrer ersten Kampagne bereits erfolgreich bew\u00e4hrt und sind wesentliche Meilensteine, um die CO\u2082-Reduktionsziele des Unternehmens zu erreichen. Der Ausfall des Werks in Schladen aufgrund eines Defekts am Extraktionsturm konnte durch die Umdisponierung der R\u00fcben und der au\u00dferordentlichen Leistung der anderen vier Standorte erfolgreich kompensiert werden: \u201eDer Schaden am Extraktionsturm in Schladen am Anfang der Kampagne war sicherlich eine Herausforderung. Umso mehr freut es mich, dass unsere R\u00fcbenlogistik, die Produktion sowie die Reparaturen am Turm mit viel Engagement und Elan unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeistert wurden und wir diese Kampagne sicher und gut zu Ende gebracht haben\u201c, betont Alexander Godow, Chief Operating Officer der Nordzucker AG.<\/p>\n\n\n\n<p>In der nun anstehenden Instandhaltungsphase stehen umfangreiche Arbeiten in den Werken an, um die Anlagen auf die n\u00e4chste Kampagne vorzubereiten und die Energieeffizienz der Fabriken noch weiter zu verbessern. In Nordstemmen wird beispielsweise im Verlauf der n\u00e4chsten Monate die zweite Stufe der Br\u00fcdenkompression fertiggestellt. Hierbei wird Dampf wieder aufbereitet und mehrfach genutzt, was insgesamt Energie und CO\u2082<sub> <\/sub>spart. Die d\u00e4nischen Werke in Nyk\u00f8bing und Nakskov werden derzeit auf die Nutzung von Biomethan, das aus eigenen R\u00fcbenschnitzeln hergestellt wird, vorbereitet. Damit setzt Nordzucker kontinuierlich seine GoGreen-Ma\u00dfnahmen in den Fabriken um, die dazu dienen, die gesteckten Dekarbonisierungsziele schrittweise umzusetzen und bis 2050 Zucker CO\u2082-neutral herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gemeinsam Herausforderungen meistern und nachhaltig agieren<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Aussicht auf gro\u00dfe produzierte Zuckermengen sowie eine verhaltende Nachfrage im Zuckerkonsum haben seit 1. Oktober 2024 die Preise f\u00fcr Zucker in der EU sehr schnell und deutlich fallen lassen. Alexander Bott, Chief Financial Officer der Nordzucker AG erkl\u00e4rt dazu: \u201eAuch wenn es erste Anzeichen gibt, dass wir die Talsohle erreicht haben und sich der Zuckermarkt etwas erholt, werden wir dennoch durch die niedrigen Marktpreise bei gleichzeitig steigenden Kosten stark belastet. Neben dem volatilen Markt sind der Klimawandel sowie die vom Markt eingeforderten CO\u2082-Reduktionen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Diese gro\u00dfen und langfristig angelegten Themen k\u00f6nnen wir nur gemeinsam bew\u00e4ltigen. Jeden Tag besser zu werden \u2013 das hei\u00dft effizienter, profitabler und nachhaltiger zu agieren \u2013 bilden wir mit vielf\u00e4ltigen unternehmensweiten Programmen ab.\u201d<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausbreitung von R\u00fcbenkrankheiten durch Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eMit Blick in die Zukunft wird klar: Wir m\u00fcssen uns mit den vielf\u00e4ltigen Auswirkungen des Klimawandels auseinandersetzen. Uns \u2013 und auch unsere R\u00fcben-Anbauer \u2013 besch\u00e4ftigt derzeit besonders die stetige Ausbreitung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade, die sich durch ver\u00e4nderte Witterungsbedingungen immer weiter ausbreitet\u201c, erl\u00e4utert Lars Gorissen. Die Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade \u00fcbertr\u00e4gt R\u00fcbenkrankheiten, die sich massiv auf den Zuckergehalt der R\u00fcben und ihre Verarbeitungsqualit\u00e4t auswirken. Nordzucker setzt sich intensiv mit dieser Thematik auseinander, ist auf verschiedenen Ebenen aktiv und baut das Netzwerk mit Forschungsinstitutionen, mit Verb\u00e4nden und Anbauern weiter aus. \u201eUm die Ausbreitung der Zikaden zu stoppen, m\u00fcssen kurzfristig bereits zugelassene Pflanzenschutzmittel auch f\u00fcr den Einsatz gegen diesen Sch\u00e4dling zugelassen werden. Gemeinsam mit den Zuckerverb\u00e4nden setzen wir uns daf\u00fcr ein. Gleichzeitig intensivieren wir die Forschung rund um Interaktionen von Wirtspflanze, Zikade und Erreger, die Umstellung der Fruchtfolge und den Anbau von weniger anf\u00e4lligen Sorten, sowie die Lagerf\u00e4higkeit und Verarbeitungsqualit\u00e4t von Zuckerr\u00fcben\u201c, f\u00fchrt Gorissen aus und erg\u00e4nzt: \u201eZuckerr\u00fcben sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft und Grundlage f\u00fcr eine sichere Lebensmittelversorgung; sie bleiben f\u00fcr unsere Anbauer wirtschaftlich und in der Fruchtfolge interessant.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer durchschnittlichen Dauer von 145 Tagen (Vorjahr 135 Tage) war die Kampagne eine der l\u00e4ngsten in der Geschichte des Unternehmens. 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